Kürbis, Kohl & Meerrettich

Der Spreewald ist nicht nur für seine Gurken bekannt. Er wird auch als "Gemüsekammer Brandenburgs" liebevoll bezeichnet. Der scharfe Meerrettich oder die "Spreewald Ananas", der Kürbis, sind ebenso beliebt.

Der Spreewald ist nicht nur bekannt für seine knackig-würzigen Spreewaldgurken in den verschiedensten Geschmacksvariationen. Hier im Biosphärenreservat wächst auch der Meerrettich hervorragend. Auf etwa 16 Hektar Land wird der Meerrettich im Spreewald angebaut. Man sagt, die Meerrettichwurzel aus dem Spreewald ist die Schärfste Deutschlands.

Haben Sie eigentlich schon gewusst, dass der Meerrettich vor allen Dingen gesund ist? Er wirkt antibakteriell und stärkt das Immunsystem, genau das richtige Mittel zur Erkältungszeit.

Hier im Spreewald wird Meerrettich gern für Soßen, für das Einlegen von Gurken, als Brotaufstrich verarbeitet oder als Aufstrich für ein saftiges Grillsteak verwendet. Wer den Spreewälder Meerrettich probieren möchte, kann bei der Spreewaldkiste aus verschiedenen Sorten wählen.

Es gibt ihn wohl in unendlich vielen Variationen: den Kürbis. Wenn im Oktober die Kürbisse im Spreewald geerntet werden, sieht man gerade in der Gegend um das Spreewalddörfchen Lehde Kähne voll beladen mit den riesigen Früchten von den Feldern fahren. Ein wirklich schönes Fotomotiv.

Die „Spreewald-Ananas“, wie der Kürbis hier genannt wird, ist eines der ältesten Gemüse der Region. Verwendung findet der Kürbis nicht nur als Kompott, auch als Marmeladen oder wie Gurken süß-sauer eingemacht, als Kürbischutney, im Ofen gebacken oder als Kürbissuppe. Der Rezeptvielfalt sind keine Grenzen gesetzt.

Herbstzeit ist auch Kohlzeit. Damit der Kohl leichter verdaulich ist, fügt man den Rezepten ein wenig Anissamen oder Kümmel hinzu.

Im Laufe der letzten Jahre wurden auch im Spreewald moderne, bekömmlichere Sorten wie der Spitzkohl oder Romanescu angebaut. Was alle Kohlsorten, alte und neue, gleich haben: sie sind gesund. Kohl enthält kaum Kalorien, dafür reichlich Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Tipp am Rande: auch der Kohlrabi gehört in die Kategorie Kohl.

Einige Kohlsorten kann man durchaus roh als Salat genießen. Doch auch als grüner Smoothie, als getrocknete Kohlchips oder als deftige Kohlroulade findet das Herbstgemüse Verwendung.

Wir jedenfalls sind Fans der gesunden und bunten Herbstküche.

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