Leinsaat

Die Nachfrage nach Leinen nimmt zu. In jedem einzelnen Bestandteil der Frucht des Leinen befinden sich gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe.
Leinsaat sorgt für einen gesunden Hormonhaushalt.

Leinsaat gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Um 5000 vor Christus wurde mit dem Anbau von Lein begonnen. Die Bedeutung der Pflanze ist dann leider etwas in Vergessenheit geraten. Dabei ist diese äußerst nützlich. Lein oder auch Flachs genannt, kann komplett verwertet werden. Die Flachsfasern können zu Stoffen verarbeitet werden. Ebenso wie das aus Leinsamen gewonnene Leinöl, das bereits im antiken Griechenland als viel genutztes Heilmittel diente.

Die Nachfrage nach Leinen nimmt zu. Vereinzelt kann man auf Feldern von Juni bis August die hellblau blühenden Blütenblätter entdecken. Die Farbe der ovalen Frucht variiert von bräunlich bis golden. Die Pflanzen werden ca. 1 Meter hoch.

Leinsaat - Gutes für den Körper

In jedem einzelnen Bestandteil der Frucht des Leinen befinden sich gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Neben einem komplexen Vitamin- und Nährstoffprofil (Antioxidantien, B-Vitamine, Proteine, Kalium und einer Gruppe von Phytoöstrogene (Lignane) enthalten Leinsamen einen besonders hohen Anteil an Ballast- und Schleimstoffen. Diese unterstützen im Körpereine gesunde Verdauung und helfen beim Abnehmen und Entgiften. Im Inneren der Frucht lagern zahlreiche verschiedene Fettsäuren. Ca. 50% davon nimmt die Linolsäure ein. Bei Linolsäure handelt es sich um eine Omega-3-Fettsäure.

Leinsaat - für einen gesunden Hormonhaushalt

Leinsaat ist aber nicht nur ein Mittel für einen gesunden Darm oder für die Deckung der Tagesdosis an Omega 3 Fettsäuren. Leinsaat ist ebenso ein Lebensmittel mit dem höchsten Lignangehalt. Lignane gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen mit östrogenähnlicher Wirkung. Sie gehören zur Gruppe der Polyphenole, die inzwischen als krebshemmend gelten. Die Struktur der Lignane ähnelt dem Östrogen. Sind Lignane ausreichend im Körper vorhanden, können eventuell krebsauslösende Östrogene nicht an den Rezeptoren anbinden und werden vom Körper wieder abgebaut. Lignane befinden sich in den Zellen bestimmter Pflanzen und Lebensmittel, meist in der äußeren Hülle (Schale) von Saaten, Hülsenfrüchten, Früchten und in vielen Arten des Wurzelgemüse.

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