Presstemperatur des Leinsamen | Spreewaldkiste Lexikon

Presstemperatur, gering

Die Presstemperatur des Leinsamen entscheidet über die Verwendung des Öls als Nahrungsmittel oder im Handwerk.

Leinöl wird aus Leinsamen gewonnen. Das Pressverfahren entscheidet über die Verwendung als Nahrungsmittel oder im handwerklichen Bereich. Wird eine geringe Presstemperatur angewendet, spricht man von der Kaltpressung. Durch den geringen Druck der Leinsamen bei niedriger Temperatur (ca. 30°C) lassen sich die Inhaltsstoffe der Leinsamen schonend lösen. Zugleich wird die charakteristische Eigenschaft des Leinöls erhalten. Kalt gepresstes Leinöl ist besonders hochwertig. Somit eignet es sich sowohl zum Verzehr wie zur Verwendung im pharmazeutischen Bereich.

Für die Verwendung im handwerklichen Bereich wird das Öl hingegen durch Heißpressung gewonnen. Dieses Öl enthält viele Schleim- bzw. Schwebstoffe und ist somit für den Verzehr oder pharmazeutische Zwecke gänzlich ungeeignet ist. Für das sonneneingedickte Leinöl bzw. Standöl werden die Leinsamen zunächst mehrere Monate durchgehend der Sonne ausgesetzt, bevor sie gepresst werden.

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